Die Versorgung der mehr als 70.000 Fußballfans ist eine Herausforderung für jede Zapfanlage.

Zapfen unter Hochdruck

Im Jahr 2005 öffnete eines der modernsten Fußballstadien Europas in München-Fröttmaning erstmals seine Tore: die Allianz Arena. Mit ihrer exponierten Lage am Autobahnkreuz München Nord zählt die Allianz Arena heute ebenso zu den Sehenswürdigkeiten Münchens wie die Frauenkirche, der Englische Garten und der Viktualienmarkt. In nicht einmal drei Jahren Bauzeit ist eine architektonisch einzigartige Arena entstanden, die als Heimstätte der beiden Münchner Vereine FC Bayern und TSV 1860 dient.

Rund 70.000 Fußballbegeisterte fiebern hier regelmäßig mit ihrem Verein oder der Nationalmannschaft um Sieg oder Niederlage. Dabei darf das Essen und Trinken natürlich nicht zu kurz kommen. Um das leibliche Wohl der Fans kümmern sich die über 1.000 Mitarbeiter der Arena One GmbH auf insgesamt 6.000 m² Gastronomiefläche. Mehr als 50 Schankanlagen sorgen mit frisch gezapftem Bier und alkoholfreien Getränken für eine angenehme Erfrischung der erhitzten Fan-Gemüter. Um die zuverlässige Versorgung der Zapfanlagen mit CO2 kümmert sich die Tyczka Kohlensäure (TKS) mit einer aufwendigen Installation von mehreren Hochdruckbehältern, die die einzelnen Schankanlagen zentral versorgen.

Unkomplizierte CO2 - Versorgung

Ihre Vorteile

  • Versorgungssicherheit
  • Geringerer Wartungsaufwand
  • Mühelose Versorgung über zentrale Hochdruckbehälter

An den über 50 Schankanlagen in der Allianz Arena sorgt der Exklusiv-Caterer dafür, dass die bis zu 70.000 Fans mit Getränken versorgt werden. Die Versorgung der Schankanlagen mit Kohlensäure erfolgt in anderen Stadien über CO2-Gaszylinder, die mühsam von den Betreibern bestellt, gelagert und an die Schankanlagen verteilt werden müssen. Die Installation der Tyczka Kohlensäure (TKS) in der Allianz Arena verweist dieses mühselige Schleppen der Flaschen aber endgültig auf die Ersatzbank.

Einmalige Installation

Unsere Leistungen

  • Installation und Betrieb einer zentralen CO2-Versorgung
  • Betankung der Versorgungs-Tanks
  • Einsparung der üblichen 7-bar-Hauptdruckminderer

Der Full-Service-Dienstleister der Allianz Arena (Arena One) hat mit der TKS einen Liefervertrag für die Versorgung sämtlicher Zapfstellen innerhalb der Arena abgeschlossen. Zur Umsetzung hat die TKS eine zentrale Gasversorgung dimensioniert und unter Mitwirkung von den TKS-Partnerunternehmen Industrietechnik Schwinn, Mankenberg und Winter in der Allianz Arena errichtet. Die komplexe und technisch aufwendige Installation basiert auf vier Hochdruckbehältern mit über 100 bar zulässigem Betriebsdruck. Die zentrale Zapfgasversorgung mit Kohlensäure erfolgt seit Ende Mai 2005 über diese vier so genannten Gaszentralen. Diese Art der Versorgung ist bislang einmalig in ganz Deutschland. Aus sicherheitstechnischen Gründen verfügt jeder der vier Hochdrucktanks über ein Sicherheitsventil. Selbst bei dem unwahrscheinlichen gleichzeitigen Ausfall von zwei Hochdruckbehältern ist die Versorgung mit Kohlensäure an allen Zapfanlagen sichergestellt. Somit wird auch bei einem Ausfall von zwei Behältern gewährt, dass „kühles Nass“ durch 70.000 Kehlen rinnen kann.

Technische Herausforderung

Dialog

Fragen zur CO2-Versorgung?
Sprechen Sie uns an:
Siegried Seydel
Telefon: +49 173 7039 014
siegfried.seydel@tyczka-co2.de

Für die Installation der vier Gaszentralen wurden insgesamt über zwei Kilometer Kupferrohrleitungen verlegt. Die längste Leitung von der Gaszentrale bis zur entferntesten Schankanlage beträgt 500 Meter. Auf Kundenwunsch wurden die einzelnen Gaszentralen auf maximal sieben bar Schankdruck ausgelegt. Die hierzu notwendigen Sicherheitsventile wurden von der TKS mit einer Partnerfirma konzipiert. Durch ihren Einsatz entfallen die üblicherweise regelmäßig notwendigen Prüfungen. Darüber hinaus erübrigen sich die Investitionen in über 50 Sicherheitsventile und die Folgekosten aufgrund der gesetzlichen Auflagen, da die wiederkehrenden Prüfungen künftig nur noch an den vier Gaszentralen notwendig sind. Für die Sicherheit des Bedienpersonals wurden außerdem CO2-Warngeräte an jeder Gaszentrale installiert. Für die technische Wartung und den Service hat die Arena One zusätzlich einen Service-Vertrag mit der TKS abgeschlossen, der langfristig einen sicheren Betrieb der Anlage gewährleistet.

Kohlensäure für die Olympiahalle

Aufgrund der guten Erfahrungen in der Allianz Arena hat die TKS den Auftrag erhalten, ab Sommer 2008 auch die neue Gastronomie der Olympiahalle mit einer zentralen Zapfgasversorgung auszurüsten. Auch die Schankanlagen unter freiem Himmel werden hier künftig mit Kohlensäure von der TKS versorgt. Der Erfolg des Konzepts spornt die TKS an, in Zukunft auch weitere Stadien und Veranstaltungshallen mit CO2-Versorgungsstationen auszustatten. Auch Nachrüstungen sind denkbar, allerdings in der Regel aufwändiger. Das Ziel ist, langfristig fünf bis zehn Stadien oder große Veranstaltungshallen zu versorgen. Bis es soweit ist, freuen sich immerhin schon die zahlreichen Besucher und Gastronomen der Allianz Arena über den unkomplizierten Biergenuss im Fußballstadion.

 

 

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