Tanken in Rekordzeit

Steigende Energiekosten, knapper werdende Ressourcen und die schädigende Klimawirkung von CO2-Emissionen sind vieldiskutierte Themen, sowohl im Alltag als auch in der Politik. Im Zeitalter der Mobilität wird daher der Ruf nach alternativen Antrieben lauter. Dank der unternehmerischen Innovationskraft ist TOTAL dem klimaschonenden Ziel wieder einen Schritt näher gekommen.

Im September wurde in Berlin-Spandau ein kleines Stück Geschichte geschrieben: Mit der Betankung des Brennstoffzellen-Fahrzeugs HydroGen4 von GM/Opel wurde die von TOTAL auf 700 bar aufgerüstete, öffentliche und voll integrierte Wasserstoff-Tankstelle in Betrieb genommen. Damit wurde weltweit erstmals erfolgreich eine Infrarot-Schnittstelle zur Datenkommunikation zwischen Fahrzeug und Tankstelle eingesetzt. Dank der Aufrüstung auf 700 bar ist die Anlage eine der weltweit modernsten und leistungsfähigsten ihrer Art.

Verkürzte Tankzeiten

Die Wasserstoff-Betankungsanlage wurde in einer dreimonatigen Bauzeit erweitert. Ein innovatives Kühlsystem zur Vorkühlung des Wasserstoffs sorgt für eine besonders schnelle Befüllzeit von fünf Kilogramm in nur drei Minuten. Damit werden für Brennstoffzellen-Fahrzeuge Betankungszeiten und Reichweiten erzielt, die mit konventionellen Automobilen vergleichbar sind. Durch die Verwendung der Infrarot-Schnittstelle steht die Wasserstoff-Betankung hinsichtlich der Bedienfreundlichkeit heutigen Tankvorgängen mit Benzin oder Diesel praktisch in nichts nach.

Info

TOTAL Deutschland GmbH
Patrick Schnell
Telefon 030 20277410
patrick.schnell@total.de

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Optimale Bedingungen

Aufgebaut wurde die Tankstelle im Rahmen der Wasserstoffprojekte Clean Energy Partnership (CEP) und HyFLEET:CUTEund diente bisher der Betankung von Bussen und Pkw mit Wasserstoff bis zu einem maximalen Druck von 350 bar. Neben der neuen 700-bar-Zapfsäule für gasförmigen Wasserstoff verfügt die TOTAL-Tankstelle auch über die neueste Generation einer Flüssig-Wasserstoff-Zapfsäule. Beste Voraussetzungen für die Betankung von täglich bis zu 14 Bussen und 40 PKW mit gasförmigem und flüssigem Wasserstoff. Der gasförmige Wasserstoff wird vor Ort mittels eines Dampfreformers aus flüssigem Propangas hergestellt und gespeichert. Der flüssige Wasserstoff wird von der Firma Linde angeliefert und in einem vakuum-perlit isolierten Wasserstoff-Standtank gelagert. Da die Unternehmen großen Wert auf Nachhaltigkeit legen, werden darüber hinaus Strom und Heizwärme für die Tankstelle in zwei zusätzliche installierten stationären Brennstoffzellen erzeugt.

 

 

 

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