TIG-Mitarbeiter Bernd Gönnheimer an der neuen Spezialgas-Füllkabine

Schnell, flexibel und präzise – TIG mischt Spezialgase selbst

Info

Tyczka Industrie-Gase GmbH
Martin Altpeter
Telefon 0621 18009172
m.altpeter@tig.de

Informationen anfordern

Seit Mai dieses Jahres ist der neue Abfüllstand für Spezialgase im Abfüllwerk der Tyczka Industrie-Gase (TIG) in Lampertheim in Betrieb. Hier kann die TIG nun Spezialgasmischungen mit bis zu vier Komponenten im %-Bereich selbst herstellen. Es können sowohl bis zu zwölf einzelne Flaschen (Typ 2 bis Typ 50) als auch Flaschenbündel befüllt werden. Zudem wurde ein Helium-Kompressor installiert, um Gasgemische mit hohem Helium-Anteil von bis zu 200 bar herstellen zu können.

Kundenanforderungen immer im Blick

Insbesondere in Süddeutschland steigt die Nachfrage nach hochwertigen Spezialgase-Mischungen immer mehr. Laborbetreiber haben hohe Qualitätsansprüche, was die Reinheit der Gase und den dazugehörigen Service angeht.

Die TIG hat mit der Inbetriebnahme einer eigenen Spezialgase-Abfüllung ihre Kompetenz ausgebaut und auf die gestiegene Nachfrage an Spezialgasen reagiert. Nun können Kunden aus Industrie, Forschung und Medizin noch schneller beliefert werden.

Kompetenz und Präzision perfekt vereint

Durch eine spezielle Ausbildung wurden die TIG-Mitarbeiter des Spezialgasabfüllstands auf ihre zukünftigen Aufgaben vorbereitet. Die Spezialgas-Füllkabine wird bei der gravimetrischen Abfüllung mit einem Rolltor verschlossen und verfügt zudem über eine Absaugvorrichtung sowie Gassensoren.

Das gravimetrische Wägeverfahren ist eines der genauesten physikalischen Messverfahren überhaupt. Daher können mit dieser Methode Gasgemische höchster Präzision hergestellt werden. Es liegt auf der Hand, dass bei einem so sensiblen Produkt höchste Sicherheit, Qualität und Genauigkeit für die TIG absolute Priorität haben.

Die Mischung macht’s

Der Verwendungszweck des Spezialgases bestimmt die Zusammensetzung und die Anzahl der Komponenten. Ein typisches Spezialgas wird zum Beispiel beim Laserschneiden für den Resonator des Lasers benötigt. Meist handelt es sich hierbei um eine Mischung aus drei Grundkomponenten: Helium, Stickstoff und Kohlendioxid. Individual-Gemische werden beispielsweise zur Überprüfung oder Kalibrierung von Messgeräten benötigt. Jedes bei der TIG hergestellte Spezialgas verfügt über eine eigene Füllanweisung und jede abgefüllte Flasche wird mit einer Barcode-Nummer versehen, welche eine reibungslose Rückverfolgbarkeit gewährleistet.

Mittels eines Gas-Chromatographen werden die %-Anteile der einzelnen Komponenten ermittelt. Außerdem können hierbei Anteile von Feuchte (H20), Kohlenwasserstoffe, Sauerstoff, Stickstoff, Argon und Kohlenmonoxid in der Mischung bis zu einem ppm (parts per million) bestimmt werden.

Kunden erhalten auf Wunsch gerne ein Analysezertifikat von der TIG.

 

 

Online-Newsletter

Für Gewerbe- und Industriekunden der Tyczka Gruppe und TOTAL Deutschland GmbH