Verlegung einer Oberflächenbehandlung mit BIO-STYRELF 103e

Starke Produkte für die Straße

Info

Total Bitumen Deutschland GmbH
Dr. Tobias Hagner
Telefon 04852 888179
tobias.hagner@total.de

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Straßenasphalt ist thermoplastisch – er kann mehrmals hintereinander aufgebrochen, erwärmt und dann wieder abgekühlt werden. Diese Eigenschaft ist der entscheidende Vorteil bei der Wiederverwertung von Ausbauasphalt, denn auf diese Weise können Abfälle stofflich verwertet und natürliche Ressourcen geschont werden. Mit den neuen STYRELF-Produkten geht das jetzt noch besser.

Deutschland ganz vorn

Täglich fahren zwischen Flensburg und Freiburg Tausende von Autos über Straßenasphalt, bei dessen Produktion Deutschland europaweit den ersten Platz belegt. Dementsprechend fallen jährlich auch circa 14 Millionen Tonnen Ausbauasphalt, also „alter“ Asphalt, an. Dieser kann aber zu über 80 Prozent wiederverwertet werden: Durch Erwärmung und anschließende Wiederabkühlung gelangt alter Ausbauasphalt als neuer Heißasphalt wieder auf die Straße. Dies ist natürlich praktisch und spart Ressourcen. Allerdings handelt es sich dabei in erster Linie um Ausbauasphalte, deren Zusammensetzung auf einem Straßenbaubitumen als Bindemittel beruht. Durch die Versprödung dieses Bitumens ist die Dauerhaftigkeit von Asphaltbelägen eingeschränkt.

Bessere Haltbarkeit

Um diese Haltbarkeit gewährleisten zu können, wird wegen der steigenden Verkehrsbelastung zunehmend polymermodifiziertes Bitumen benötigt, also ein Gemisch, das die Gesteinskörnung besser zusammenhält. Kombinierte man bisher Asphaltgranulat mit Straßenbaubitumen für die Herstellung von Asphalten mit polymermodifizierten Bitumen, entstand in diesem neuen Mischgut zwangsläufig eine zu geringe Polymerkonzentration – der Asphalt war weniger widerstandsfähig. Um die Wiederverwertung von Ausbauasphalt also nicht auf Asphalte gleicher Bindemittelart zu beschränken, bietet TOTAL Bitumen Deutschland seit vielen Jahren die bewährten Produkte der polymermodifizierten Bitumen STYRELF mit dem Bezeichnungszusatz „RC“ an. Der erhöhte Polymeranteil dieser Produkte ermöglicht die Zugabe von bis zu 20 Prozent Asphaltgranulat, und zwar auch im standfesten Asphaltbindermischgut.

Neues von TOTAL Bitumen

TOTAL Bitumen Deutschland hat STYRELF PmB 45 A ECO entwickelt – eine neue Generation von STYRELF-Produkten für Asphalte mit hohem Recycling-Anteil. Dank der speziellen Anpassung wird hier eine wirksame Erhöhung vernetzten Polymers im Bitumen ermöglicht. So können Asphalte unter Zugabe von bis zu 40 Prozent geeigneten Asphaltgranulats mit Straßenbaubitumen hergestellt werden. Bei der Entwicklung der Rezeptur dieser neuen STYRELF-Produkte wurde besonderen Wert darauf gelegt, dass sie einerseits im Anlieferungszustand die Anforderungen an ein gebrauchsfertiges polymermodifiziertes Bitumen der Sorte PmB 45 A gemäß TL PmB erfüllen, andererseits aber auch das aus dem Asphalt zurückgewonnene Bindemittel den Vorgaben der ZTV Asphalt-StB 01 genügt.

Erfolgreiche Oberflächenbehandlung

Ein weiteres STYRELF-Produkt ist das neue Heißbindemittel BIO-STYRELF 103, das den Anforderungen gemäß TL PmOB Art B entspricht und als Fluxmittel Rapsöl enthält. Die Praxistauglichkeit des Produkts wurde bereits 2007 auf Teststrecken in Dänemark erfolgreich erprobt. Dort wurde das Bitumenprodukt auf rund 13 000 Quadratmetern verlegt – genügend Fläche, um neben verschiedenen Bindemitteldosierungen auch Variationen der Abstreumengen an Split zu testen. Weitere Teststrecken erstellte man auf circa 8 000 Quadratmetern in Norddeutschland.

Überzeugende Testergebnisse

Überall zeigte sich eine optimale Haftung der Splitte auf der Oberfläche. Es sind an keiner Stelle Kornausbrüche zu beobachten und die Verarbeiter bewerteten vor allem die kaum vorhandene Dampfentwicklung bei den Verlegungsarbeiten als sehr positiv. Weitere Vorteile von BIO-STYRELF 103 sind der hohe Flammpunkt von über 200º C sowie ein verbessertes Alterungsverhalten. Zurzeit konzentrieren sich die Arbeiten auf Untersuchungen mit BIO-STYRELF 103 EM für die Herstellung von Straßenbauemulsionen.

 

 

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