Kältemittel R427A – die nachhaltige Lösung

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Tyczka Industrie-Gase GmbH
Andreas Jenssen
Telefon 0621 18009-170
a.jenssen@tig.de

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Ob Gebäudeklimatisierung, Lebensmittel- und Transportkühlung oder Klimaanlagen im Fahrzeugbereich – Kältemittel bilden die Grundlage für viele kälte- und klimatechnischen Anwendungen des täglichen Lebens. Seit dem 1. Januar 2010 ist die Verwendung des unverarbeiteten Kältemittels R22 laut europäischer H-FCKW-Gesetzgebung verboten. Als Ersatz bietet die Tyczka Industrie-Gase das Kältemittel R427A an – ein nicht giftiges und nicht entzündliches 100-prozentiges HFC-Gemisch. Der ODP-Wert beträgt null, das heißt, das Kältemittel trägt nicht zum Abbau der stratosphärischen Ozonschicht bei. R427A wurde entwickelt, um R22 problemlos in Kälte- und Klimaanlagen zu ersetzen und wird bereits seit mehr als sechs Jahren erfolgreich eingesetzt.

Einfache Nachrüstung

Als 100-prozentiges HFC-Gemisch ist R427A kompatibel mit PolyOlEster (POE)-Schmierstoffen und verträgt einen hohen Restgehalt an herkömmlichen Schmierstoffen im POE. Es sorgt für einen guten Ölrücklauf bei einem bis zu 10 – 15-prozentigen Restgehalt an Mineral- oder Alkylbenzolöl. Dies vereinfacht insbesondere die Nachrüstung von Altanlagen.

Nachrüsten in fünf einfachen Schritten

  1. Entnahme der gesamten R22-Füllung.
  2. Entleeren des Altöls aus dem System. Hierbei empfiehlt es sich, das Altöl zu untersuchen, um sicherzustellen, dass die R22-Anlage in einem guten Zustand ist.
  3. Befüllen mit dem neuen POE-Schmierstoff. In den meisten Fällen ist kein Spülen erforderlich, allein das Entleeren ist ausreichend.
  4. Auswechseln des Filtertrockners.
  5. Vakuumprüfung der Anlage und Befüllen mit R427A. Es wird empfohlen, der Anlage zunächst nur eine Menge R427A zuzuführen, die 95 Gewichtsprozent der Nennfüllung von R22 entspricht. Gegebenenfalls kann danach auf 100 Prozent ergänzt werden.

R427A und R22 im Vergleich

Eigenschaften

Einheit

R427A

R22

Molekülmasse

g/mol

90,4

86,5

Blasenpunkt bei 1,013 bar

°C

-42,7

-40,7

Temperatur-Glide bei 1,013 bar

K

7,1

Kritische Temperatur

°C

86,8

96

Blasendruck bei 50 °C

bar

20,8

19,7

Ozonabbaupotenzial (ODP)

 

0

0,055

Treibhauspotenzial (GWP)

 

 2.000

1.700


 

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