Verleihung des Dr. Tyczka Energiepreises 2008

Forschungs- und Innovationsschmiede

Forschung und Innovationen werden im Hause Tyczka großgeschrieben. Die 1999 gegründete Tyczka Energie Stiftung fördert daher intensiv die Forschung auf den Gebieten der Energiegewinnung und -technik oder der Industriegase und widmet sich der Entwicklung umweltschonender Energieversorgung. In enger Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau/Görlitz sowie der TU München werden Forschungsprojekte beauftragt. Die Systemstudie „Autarke Biogasnetze für kleinere Industrie-, Gewerbe- und Wohngebiete“ oder die Studie zur technischen und wirtschaftlichen Bewertung des Einsatzes von CO2 zur Neutralisation von Schwimmbad- und Abwasser sind nur zwei der vielen Beispiele.

„Energy 2030“

Mit dem Projekt „Energy 2030“ engagiert sich die Tyczka Energie Stiftung auch mit einem eigenen Doktorandenstipendium im Rahmen der IGSSE – International Graduate School of Science and Engineering der TU München. Die IGSSE ist eine vom Bund und den Ländern geförderte Exzellenzinitiative für herausragende Forscher in Deutschland.

Dr. Tyczka Energiepreis

Zudem werden jährlich innovative Arbeiten an deutschsprachigen Hochschulen mit dem Dr. Tyczka Energiepreis prämiert. Im Jahr 2008 ging der begehrte Preis beispielsweise an ein internationales Studententeam der Bauhaus-Universität Weimar. Das Siegerteam hatte innerhalb nur eines Semesters Deutschlands größtes Aufwindkraftwerk entwickelt. Die drei wesentlichen Bauteile: Kollektoren, Kaminröhre und Generator. Eine Fläche von 420 Quadratmetern wird durch ein Foliendach überspannt, die Luft unter der Folie wird durch Sonneneinstrahlung erhitzt. In der Mitte des Daches steht eine Röhre mit Zuluftöffnung am Fuß. Die erwärmte Luft steigt in dem 12 Meter hohen Turm nach oben und erzeugt wie in einem Kamin Aufwind. Die mechanische Energie wird vom Generator in elektrische umgewandelt. Aufgrund der einfachen Bauweise ist diese autarke Energieerzeugung auch in den entlegensten Gegenden der Welt möglich.

Neben Dr. Hans Wolfgang Tyczka als Stiftungsratsvorsitzendem konnte die Tyczka Energie Stiftung mit Prof. Dr. Martin Faulstich einen weiteren Vordenker in Energie- und Umweltfragen gewinnen. Der Professor der TU München leitet auch den Rat der Umweltweisen der Bundesregierung.

 

 

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