Dr. Michael Beck hat das Wachstum der Pflanzen immer im Blick.

Nährstoffe besser verfügbar machen

Alle Pflanzen brauchen für ihr Wachstum Wasser, Kohlendioxid, ausreichend Licht sowie leicht verfügbare Nährstoffe im Wurzelbereich. Bei einem Anbau auf inerten Substraten wie Steinwolle und Perlit fehlen allerdings natürliche CO2-Quellen – deshalb spielt die gasförmige Kohlensäure heute im Gartenbau unter Glas, insbesondere beim Gemüseanbau von Tomaten, Paprika und Gurken, eine wichtige Rolle. Sowohl bei der Winterdüngung (geschlossene Gewächshauslüftung) als auch bei der Sommerdüngung (geöffnete Gewächshauslüftung) ist der Einsatz von Kohlensäure bereits fest etabliert und sichert einen wirtschaftlichen Betrieb im Gartenbau.

Gemeinsames Forschungsprojekt

Info

Tyczka Kohlensäure GmbH & Co. KG
Andreas Schön
Telefon 0173 7039049
andreas.schoen@tyczka-co2.de

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In einem gemeinsamen Projekt mit der Forschungsanstalt für Gartenbau an der Fachhochschule Weihenstephan erforscht Dr. Michael Beck, ob gelöste Kohlensäure im Gießwasser weitere positive Effekte auf das Pflanzenwachstum haben kann. „Unsere Untersuchungen zielen darauf, Pflanzennährstoffe und hierbei insbesondere die Spurennährstoffe durch die Einstellung eines optimalen pH-Wertes von 5,0 bis 6,0 für die Pflanze besser verfügbar zu machen. Das verwendete Gießwasser weist einen pH-Wert von 7,5 bis 8,5 auf und somit besteht entsprechender Handlungsbedarf.“ sagt Dr. Beck, der die Versuche zur Gießwasser-pH-Wert-Absenkung seit über einem Jahr im Auftrag der Tyczka Kohlensäure (TKS) durchführt. Hierbei wurden im Vorjahr Tomaten und in diesem Jahr verschiedene Gurkensorten untersucht.

CO2 soll Nährstoffaufnahme optimieren

Die CO2-Anreicherung des Wassers übernimmt die von der TKS gelieferte CS-Düse. „Durch den Einsatz von Kohlensäure kann der Bedarf an mineralischen Säuren wie Phosphor- oder Salpetersäure, die sonst zur pH-Wert Regulierung eingesetzt werden müssen, weitgehend reduziert werden “, erläutert der für Klimasteuerung und Bewässerung zuständige Forscher der FH Weihenstephan. Ende 2009 sollen die Versuche zur Gießwasser-pH-Wert-Absenkung abgeschlossen sein, dann wird die Auswertung der Versuchsergebnisse zeigen, ob Kohlensäure ein geeignetes Mittel zur Optimierung der Nährstoffaufnahme ist.

 

 

 

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