Tyczka Totalgaz versorgt einen Kunden auf Helgoland mit Flüssiggas.

Geht nicht gibt’s nicht – Flüssiggasversorgung auf Helgoland

Info

Tyczka Totalgaz GmbH
Hans-Hermann Hansen-Joost
Telefon 08171 627748
hans.joost@tytogaz.de

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Helgoland ist die am weitesten vom Festland entfernte Insel Deutschlands. Dass jedoch selbst hier eine Versorgung mit Flüssiggas möglich ist, zeigt das folgende Projekt der Tyczka Totalgaz.

Alles fing damit an, dass das Unternehmen ICN Europe seine neue Materialhalle auf Helgoland mit Dunkelstrahlern heizen und deshalb mit Flüssiggas versorgt werden wollte. Hierzu wandte man sich im Januar 2012 an Tyczka Totalgaz. Kein einfaches Projekt, das war von Anfang an klar. Doch für Hans-Hermann Hansen-Joost stand fest: „Geht nicht gibt’s nicht.“

Von der Anfrage zum Angebot

Nachdem weitere Informationen zur Leistung der Dunkelstrahler und zur Nutzungsart der Halle vorlagen, konnte mit der Planung begonnen werden. Gemeinsam mit seinem Kollegen Wilfried Prüfer entwickelte Hansen-Joost einen ersten Lösungsansatz mit Gasflaschenbatterien. Parallel dazu wurden Gespräche mit dem Ordnungsamt und der Umweltbehörde geführt, um sicherzugehen, dass es keine Einwände gegen den Einsatz von Flüssiggas auf der Insel geben würde. Darüber hinaus wurde mit der Reederei geklärt, in welcher Form die Gasflaschen zur Insel transportiert werden können und dürfen.

Gut geplant ist halb gewonnen

Im Herbst sollte mit dem Bau begonnen werden, und so verständigte man sich in der Zwischenzeit mit dem Architekten auf einen geeigneten Platz zur Aufstellung der Flaschenbatterien, klärte Sicherheitsabstände und lieferte die notwendigen Unterlagen für den Bauantrag der Halle. Zum geplanten Baubeginn wurde Hansen-Joost jedoch darüber informiert, dass die ursprünglich vorgesehene Firma für die Dunkelstrahler ausgeschieden sei. Doch auch hier konnte er helfen: Er empfahl der Firma Schwank, mit der er bereits in vielen Projekten gut zusammengearbeitet hat, sich bei ICN Europe zu melden. Kurz darauf erhielt das Unternehmen den Zuschlag. Auch hier zeigte sich also wieder einmal, wie wichtig Synergien für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sein können.

Engagement zwischen den Jahren

Kurz vor Weihnachten 2012 war schließlich alle Vorarbeit geleistet und es konnte losgehen! Schon in der ersten Januarwoche sollte das Material per Seefracht nach Helgoland geliefert werden. Somit musste die Flaschenlieferung sowie das gesamte Material zum Anschluss der Flaschenbatterien zwischen Weihnachten und Neujahr besorgt werden – eine besondere Herausforderung. Doch mit großem Engagement gelang auch dies. Da um diese Jahreszeit die Fähre nach Helgoland nur alle zwei Tage fährt, war es besonders wichtig, alles bis ins Detail zu planen. Das Fehlen der kleinsten Schraube hätte zum größten Problem werden können. Alles wurde anhand des Montageplans der Halle geplant. Die Monteure des Dunkelstrahler-Herstellers verlegten die Gasrohre und bei Tyczka Totalgaz wurde zwischenzeitlich das Rohrleitungs- und Installationsschema sowie der Standort der Propangasflaschen mit dem Planungsbüro abgestimmt und die Sicherheits- und Schutzbereiche im Lageplan eingezeichnet.

Auf nach Helgoland

Nachdem das Material auf Helgoland eingetroffen war, machte sich Wilfried Prüfer, Technischer Kundendienst Ingenieur, auf den Weg nach Cuxhaven, um am nächsten Morgen die Fähre zu nehmen. Im Gepäck: Dokumentation, Laptop und: eine Stange Rohr. Denn die hatte der Installateur noch am Abend zuvor telefonisch bei ihm „bestellt“. Ohne sie wäre es „knapp“ geworden. Zum Glück war dies das Einzige, was fehlte, und das Projekt konnte somit erfolgreich abgeschlossen werden.

 

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