Mobil auf Klimaschutzkurs

Das Klima der Welt steht im Mittelpunkt vieler politischer Bemühungen. Bereits 1997 entschlossen sich viele große Industriestaaten im japanischen Kyoto für wirksame Maßnahmen gegen die bedrohliche Erwärmung der Erde. Andererseits ist die Mobilität heute mehr denn je ein wichtiges Kriterium für Privatleute wie Unternehmen. Die große Herausforderung der Gegenwart besteht also darin, diese scheinbar unvereinbaren Gegensätze auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen und dabei sowohl die Ökonomie als auch die Ökologie im Auge zu behalten.

Verkehrsbedingte Emissionen

Mobilität ist eine wichtige Voraussetzung zur Teilnahme am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben sowie für Handel und Produktion. Andererseits entstehen durch die zunehmende Verkehrsdichte verstärkte Belastungen für die Gesundheit und das Klima. Nach Berechnungen des Umweltbundesamtes gingen in den letzten Jahren knapp 25 Prozent des klimaschädigenden CO2-Ausstoßes in Deutschland vom Verkehr aus, wovon der Straßenverkehr mit 85 Prozent den Löwenanteil ausmacht. Zwar haben die EU-Grenzwerte sowie die verbesserte Kraftstoffqualität im Lauf der Jahre bereits zu einer spürbaren Reduktion der generellen Schadstoffemissionen geführt. Die Tendenz zu immer größeren, schwereren Fahrzeugen und das zunehmende Transportaufkommen wirken sich jedoch negativ auf die Bilanz aus. Bundesverkehrsminister Tiefensee rief daher erst kürzlich dazu auf, innerhalb der Stadt vom Auto aufs Fahrrad umzusteigen, um so Millionen Tonnen CO2 einzusparen. Neben dem guten alten Drahtesel versprechen aber gerade Fahrzeuge mit alternativen Antriebstechniken einen Lösungsweg für die mobile Zukunft.

Gas schont Geldbeutel und Umwelt

Vor allem innovative Gas-Antriebe sind gefragt, wenn es um klimaschonende und sparsame Mobilität geht. Autogas-Fahrzeuge sind nämlich längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern alltagstaugliche Alternativen, die bares Geld sparen. Im Schnitt werden die Kraftstoffkosten durch die Betankung mit Autogas um rund 50 Prozent reduziert. Die CO2-Emissionen gehen um bis zu 18 Prozent zurück. Gute Gründe für den Umstieg, zumal das Tankstellennetz bereits heute gut ausgebaut ist und ständig erweitert wird. Bundesweit gibt es aktuell knapp 4.400 Autogas-Tankstellen.

 

 

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